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Der Umgang mit dem Trauma

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Von Hans Holderegger

 

„Der Umgang mit dem Trauma“ erschien erstmals 1993 und analysiert die Gefühle der Hilflosigkeit und Wut von Psychoanalytikern und Psychotherapeuten, die in der Behandlung traumatisierter Patientinnen und Patienten ausgelöst werden. Hans Holderegger ermöglicht mit seinem Standardwerk einen neuen Zugang zum Verständnis der Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse.

 

Die Fachwelt zu seinem Werk:
„Bei dieser erstmalig von Hans Holderegger differenziert beschriebenen Form der Übertragung besteht die Kunst im Umgang mit der ‚traumatisierenden Übertragung’ nicht nur darin, die traumatische Situation dergestalt in der gemeinsamen Beziehung in Ansätzen wieder entstehen zu lassen, dass sie vom Patienten verkraftet werden kann und dennoch etwas von der emotionalen Wucht der ursprünglichen traumatischen Situation spürbar wird, sondern sich auch von den mitgeteilten Affekten nicht überwältigen zu lassen.“ (Wolfgang Mertens)

 

„Es ist ihm gelungen, das Phänomen der traumatisierenden Übertragung in eine Gestalt zu bringen, die dem Leser Evidenz vermittelt.“ (PSYCHE)

 

„Das Buch ist so geschrieben, dass es nicht nur dem analytischen Profi, sondern auch dem gebildeten Laien ein Lesevergnügen bereitet.“ (Deutsche Lehrerzeitung)

 

„Hans Holdereggers Buch spricht jedem Analytiker, der mit Patienten von heute das Wagnis Analyse auf sich nimmt, aus dem Herzen.“ (Bulletin der Schweiz. Ges. für Psychoanalyse)

 

Hans Holdereggers Standardwerk liegt heute in der 4. Auflage vor, erweitert durch eine aktualisierte Literaturliste und zwei Aufsätze – “Trauma und Übertragung” und “Inszenierung und Verwandlung” – über die Weiterentwicklung seiner Theorien, die einen neuen Zugang zum Verständnis der Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse ermöglichen.

 

„Der vertraute Umgang mit literarischen Texten wird in seinen Schriften spürbar und macht die Lektüre seines Buches, trotz der Schwere des Themas, zu einem Lesevergnügen. Beispiele aus der Praxis vermitteln anschaulich, wie psychoanalytisches Arbeiten mit traumatisierten Patienten gestaltet werden kann, wo nicht sogenannte traumafokussierte Techniken die Behandlungsgestaltung dominieren, sondern die höchst anspruchsvolle Aufgabe des Aufbaus bzw. der Wiederherstellung einer tragfähigen therapeutischen Beziehung im Zentrum stehen.” (PD Dr. phil. Rosmarie Barwinski, aus dem Geleitwort).

 

Asanger Verlag, 4. erweiterte und neu ausgestattete Auflage 2017, 170 S., 29,50 Euro, ISBN 978-3-89334-614-1

 

 

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