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Unser Angebot / Psychologische Nachsorge

Psychologische Nachsorge

Größere Schadensereignisse durch Gewaltverbrechen, Unfälle und Naturkatastrophen hinterlassen nicht nur direkt Betroffene vielfach in einer Schocksituation, sondern führen in weiten Teilen der Öffentlichkeit zu massiven Gefühlen der Verunsicherung. Das Leben Traumatisierter und deren Angehöriger kann aus den Fugen geraten. Das Sicherheitsgefühl der Betroffenen und der Umgebung wird nachhaltig zerstört. Insbesondere die von Menschen verursachten Desaster („Man-made-disaster“) führen auf etlichen gesellschaftlichen Ebenen zu verbreiteten Gefühlen der absoluten Ohnmacht und Hilflosigkeit. Die Handlungskontrolle ist verloren gegangen.

Bei größeren Schadensereignissen werden, je nach Schweregrad, vorhandene psychosoziale Strukturen überbelastet. Vor allem mittelfristig kann es zu Engpässen kommen, so dass ein strukturelles und zielführendes Krisenmanagement von Anfang an von Nöten ist. Die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit der Betroffenen und der Institutionen steht im Vordergrund.

Strukturelles Interdisziplinäres Nachsorgekonzept

Die Mitarbeiter des Zentrums für Trauma- und Konfliktmanagement sind auf die psychosoziale Nachsorge und Krisenmanagement spezialisiert und bieten Hilfe auf der Grundlage eines umfassenden mittelfristigen Krisen- und Nachsorgekonzepts (Strukturelle Interdisziplinäre Nachsorge/SIN) an, das durch die Arbeit mit Betroffenen verschiedener Großschadensereignisse seit Ende der 90er Jahre immer weiterentwickelt und differenziert wurde.

Das Nachsorgekonzept wurde wissenschaftlich durch verschiedene europäische Forschungsprojekte begleitet, die das Ziel verfolgen, die psychosoziale Nachsorge nach einer Katastrophe zu standardisieren und zu optimieren, und ein europaweites Netzwerk der Nachsorge zu bilden.

Das Konzept der strukturellen interdisziplinären Nachsorge wurde nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden im Auftrag des jeweiligen gesetzlichen Unfallversicherungsträgers durchgeführt und durch die entsprechenden Forschungsprojekte abgesichert und überprüft. Inzwischen wurde es in weiteren Schadensfällen bundes- und weltweit angewendet. Neben der fachgerechten und interdisziplinären, wissenschaftlich fundierten Bestandsaufnahme und ortsnahen langfristigen psychologischen Nachbetreuung, steht eine Vernetzung und Stärkung der regionalen Ressourcen im Vordergrund des Konzepts.

In Notfällen erreichen Sie uns unter folgender Rufnummer:

Notfallhandy 0173-513 13 63

Die psychologische Nachsorge für die Unfallkasse in Winnenden erreichen Sie immer noch unter folgender Nr.:

Hotline 0711-9321-555

(Mo.-Fr. 9-16 Uhr)

 

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