Aktuelles

Die Zeitschrift Trauma des Asanger Verlages wird 20 Jahre alt.

 

Leider fällt das Jubiläum in eine Zeit, in der durch den Krieg in der Ukraine erneut schwer erträgliche Traumatisierungen vor unseren Augen stattfinden. Die Aktualität des Themas unserer Zeitschrift ist größer denn je. 2003 gegründet, ist sie die erste deutschsprachige Traumazeitschrift. Trauma thematisiert psychische Ausnahmesituationen, ausgelöst durch einmalige überwältigende Ereignisse wie Terroranschläge, Naturkatastrophen und Kriege, Schockerfahrungen durch Unfälle, Erkrankungen und Kontrollverlust sowie andauernde oder sich wiederholende körperliche, psychische und sexuelle Gewalt in der Familie und in kirchlichen, schulischen und sozialen Einrichtungen.

 

Seit Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht, zumeist Frauen, Kinder und Jugendliche. Allein in Deutschland wird mit bis zu 250.000 ukrainischen Kindern und Jugendlichen gerechnet, die in den Schulen unterrichtet werden sollen.

 

Die Diplom-Psychologinnen Ria Uhle und Ilka Arnhold beschäftigen sich in ihrer Broschüre mit den Herausforderungen, die mit der Integration geflüchteter ukrainischer Schüler:innen in den deutschen Schulalltag einhergehen und zeigen Wege auf, wie diese Aufgaben gemeistert werden können.

 

Die Unfallkasse Berlin hat unsere „älteren“ Trauma Broschüren (Trauma – was tun? Für Erwachsene und für Menschen, die mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu tun haben – 16 – 20 Seiten) auf Ukrainisch und auf Russisch übersetzt und online gestellt. Diese können für die Arbeit mit Geflüchteten jederzeit kostenfrei über die folgenden Links heruntergeladen werden:

 

Ukrainisch (für Erwachsene): >>zur Broschüre Trauma-Erwachsene...<<

 

Ukrainisch (für Menschen, die mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu tun haben):

>>zur Broschüre Trauma-Kinder...<<

 

Russisch (für Erwachsene) >>hier auswählen<<

 

Russisch (für Menschen, die mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu tun haben):>>hier auswählen<<

 

Bitte beachten: Das sind nicht die neuen umfangreichen ZTK Trauma Broschüren (ca. 40-44 Seiten), sondern die verkürzten „älteren“ Versionen des ZTK.

Die regulären Trauma Broschüren finden Sie weiterhin unter:>> zu den ZTK Trauma Broschüren<<

 

Seit dem 01.10.2021 ist das ZTK Köln mit einer eigenen Stelle in Berlin vertreten. Mit der Zentrale in Köln und der 2016 eröffneten Außenstelle in Viersen ist dies der dritte Standort in Deutschland, an dem wir unsere fachliche Expertise und langjährigen Erfahrungen in den Themenfeldern

 

  • Psychosoziale Nachsorge und Trauma zentrierte Psychotherapie
  • Psychosoziale Nachsorge nach größeren Schadensereignissen • Konflikt- und Krisenmanagement
  • Fortbildung für Institutionen

 

einbringen.

 

Das Büro in Berlin wird von der Notfallpsychologin und Psychotherapeutin Ria Uhle geleitet und ist unter
der Telefonnummer 030 51098297 oder per E-Mail uhle@ztk-berlin.de zu erreichen.